Maifest 2013

Maifest auf der Walli / Alternative Lübeck

Text? In vier Wochen findet das Maifest auf der Walli/Alternative in Lübeck statt und wir verkaufen dort zusammen mit der Tierbefreiungsinitiative Ostholstein, wie bereits die letzten Jahre zuvor, vegane Köstlichkeiten, wie frische Burger, Cupcakes und Kuchen. Der Erlös der Einnahmen geht in Teilen an die Antifaschisten aus Lübeck und an Free Animal e.V.

Wir suchen noch dringend HelferInnen. Und natürlich freuen wir uns auch auf vegane Spenden wie Kuchen, Cupcakes oder Torten.

It’s time to fight speciesism!
Lübecker Initiative für Tierbefreiung

Spendenaufruf zur Deckung von Prozesskosten!

Spendenaufruf zur Deckung von Prozesskosten!

Die Gruppe Tierbefreiung Hamburg ruft dazu auf, unter dem Stichwort „Megafon“ Geld auf das Rechtshilfekonto der Tierbefreier e.V. zu überweisen, damit Prozesskosten für einen Hamburger Tierbefreiungsaktivisten gedeckt werden können. Insgesamt müssen 560€ gesammelt werden!

Worum geht’s?
Dem Aktivisten wurde vorgeworfen, während der Köln-Pelzfrei-Demonstration 2011 gleich drei PolizistInnen durch das Rufen per Megafon verletzt zu haben. Als die Demonstration an einem Fleischgeschäft vorbeikam, löste sich ein Teil des Protestzuges und skandierte einige Minuten unmittelbar vor dem Geschäft Parolen. Die Polizei drückte sich daraufhin als Kette zwischen die Demo und den Laden. Angeblich erlitten die OrdnungshüterInnen dabei ‚Verletzungen‘ durch den Lautstärkepegel, welche jedoch laut Aussage der PolizistInnen unmittelbar nach dem Spontanprotest wieder abgeklungen waren. Angesichts der Aktenlage und der Situation vor Ort kann konstatiert werden, dass es der Polizei offenbar zu laut war und sie schlichtweg genervt waren, dass dass die AktivistInnen dort demonstrierten, wo sie wollten. Vom selben Vorwurf ist eine zweite Aktivistin betroffen, deren Verfahren jedoch noch offen ist.

Das Verfahren des Hamburger Aktivisten wurde mittlerweile gegen die Zahlung einer Geldbuße eingestellt, es sind jedoch Kosten in Höhe von 560€ durch die Strafzahlung sowie durch Anwaltskosten entstanden. Wir empfinden die Anzeigen als Versuch, die AktivistInnen einzuschüchtern und ihre Versammlungsfreiheit einzuschränken. Wir rufen daher dazu auf,
aktive Solidarität zu zeigen und die Kosten der Repression auf die Bewegung umzulagern. Wenn viele Gruppen und Einzelpersonen sich beteiligen, ist das Geld bald zusammen. Etwaiger Überschuss wird dann
auf dem Rechtshilfekonto bleiben, um auch in anderen Fällen Rechtshilfe leisten zu können. Wir werden uns jedoch unmittelbar melden, sobald das Spendenziel erreicht ist!

Wir danken im Vorraus für die Unterstützung und verbleiben mit dem alten Motto ‚Getroffen hat es einzelne, gemeint sind wir alle!‘

Für unkontrollierbaren Aktivismus bis jeder Käfig leer steht,
Tierbefreiung Hamburg

SPENDENKONTO:
Rechtsanwalt Loukidis
Kto.-Nr.: 0255180901
BLZ: 14080000
Stichwort Megafon
Dresdner Bank

Wolf im Schafspelz – Nazis als Tierschützer?

Die Sympathie für Tiere wird oft von Nazis instrumentalisiert, um auf antidemokratische und rassenbiologische Positionen überzuleiten. So zeigt sich die Tierliebe der Rechtsextremen besonders dann, wenn sie sich gegen eigene Feindbilder richten lässt. – Eric Stritter

Neonazis setzen sich für totalitäre sowie nationalistische Gedanken ein und lehren ein antidemokratisches Selbstverständnis und schüren durch ihren Nationalismus ein Rassenbild von Mensch und Tier, welches sich nicht mit dem antispezisistischen Gedanken verbinden lässt. Spezisismus dient stets als Pfeiler einer Unterdrückungsform mit starken Analogien zum Rassismus, Sexismus und Homophobie.

Text?Obwohl der antispezisistische Gedanke einer Gesellschft von Gleichheit aller Lebewesen in klaren Widerspruch zur rechtsextremen Ideologie steht, die ja gerade auf Ungleichwertigkeiten basiert, wird
das Symbol und auch die Idee des Antispeziesismus immer wieder von von rechtsradikalen Organisationen aufgegriffen.

Wir zeigen uns besorgt über die Neonaziaktivitäten in und um Lübeck und möchten euch daher bitten, informiert euch über lokale Veranstaltungen eurer Antifa und beteiligt und vernetzt euch – Wir unterstützen die antifaschistische Koordination Lübeck – Zero tolerance for racism!

Text?

Website: Antifaschistische Koordination Lübeck

Die Situation in und um Lübeck macht es notwendig, der drohenden rechten Hegemonie etwas Wirksames entgegen zu setzen. Die Antifaschistische Koordination Lübeck stellt den Versuch dar, genau diese notwendige Arbeit zu leisten. Wir verstehen uns jedoch nicht als reines Abwehrbündnis. Es geht nicht einfach darum die rechte Hegemonie zu verhindern, sondern eine Basis für emanzipatiorische linksradikale und antifaschistische Position zu schaffen, um offensiv gegen Neonazis vorgehen zu können

Verbot von Wildtieren in Zirkussen

Text? In der lokalen Stadtzeitung (LN) wurde über eine Abstimmung der Lübecker Bürgerschaft berichtet, dem Bericht zufolge hat die Bürgerschaft mit 31 zu 27 Stimmen ein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren in Lübeck beschlossen. „Wir werden uns in Lübeck einklagen“, kündigt Sascha Grodotzki, Sprecher des „Zirkus Charles Knie“ direkt im gleichen Bericht an, womit der Drops sehr wahrscheinlich noch nicht gelutscht ist.

Wir begrüßen jedoch die Entscheidung der Bürgerschaft und werden den weiteren Verlauf dieser Debatte verfolgen und im Blog teilen.

- Zeitungsartikel der Lübecker Nachrichten


Lübeck – Was auf Bundesebene nicht gelang, versucht die Stadt nun mit einem kommunalen Verbot durchzusetzen.

„Das ist ein Super-Schritt der Lübecker“, sagt Peter Höffken, Kampagnenleiter bei der Tierschutzorganisation „Peta Deutschland“. „Wir werden uns in Lübeck einklagen“, kündigt Sascha Grodotzki, Sprecher des „Zirkus Charles Knie“ an. Die Bürgerschaft hatte mit 31 zu 27 Stimmen ein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, bis Ende August eine entsprechende kommunale Satzung auszuarbeiten. Rückt ein Unternehmen mit Affen, Elefanten, großen Bären, Giraffen, Nashörnern, Flusspferden, Seelöwen oder Raubkatzen an, darf die Stadt keine Flächen mehr dafür bereitstellen. Außerdem sollen städtische Betriebe die Werbung von Zirkussen nicht mehr unterstützen.

„Zirkusveranstaltungen verbinden wir mit lachenden Menschen, sich freuenden Kindern und großartigem Spaß für die ganze Familie“, sagt Hans-Jürgen Martens, Fraktionsvize der Linken, die sich für das Auftrittsverbot stark gemacht haben. Die Realität seien Elefantenhaken, Peitschen und Elektroschocker, Bewegungslosigkeit und Langeweile für viele Tiere, erklärt der Politiker. „Tiere abzurichten, damit Menschen sich an deren Kunststücken erfreuen, ist gegen die Natur der Tiere“, erklärt Barbara Scheel (SPD), deren Fraktion das Auftrittsverbot mit trägt. Es gebe genug Zirkusse, die ohne Wildtiere glänzende Aufführungen zustande brächten, sagt die SPD-Politikerin: „Wir Menschen dürfen mit unseren Mitbewohnern auf diesem Planeten nicht so umgehen.“

Das sei „völliger Blödsinn“, ereifert sich Bruno Böhm, Fraktionschef der Freien Wähler. „Viele Wildtiere werden im Zirkus geboren und von Anfang an trainiert“, berichtet Böhm, der sicher ist, dass viele Zirkusse die Hansestadt künftig meiden werden. Bei einem Auftritt des Zirkus Krone im vergangenen Jahr hätten Politiker sich persönlich von der einwandfreien Tierhaltung überzeugt. Erschreckend sei dagegen der martialische Auftritt von Linken-Politikern vor dem Zirkuszelt gewesen, erinnert sich Böhm. Die Wählervereinigung BfL sieht Wildtiere bei den meisten Unternehmen ebenfalls in guten Händen. Wenn Zirkusse durch Auftrittsverbote weniger Geld einnehmen würden, „leiden darunter als erstes die Tiere“, kritisiert BfL-Politikerin Astrid Stadthaus-Panissié. Die CDU ist von der Wildtierhaltung nicht begeistert, lehnt aber ein Verbot durch die Stadt ab, erläutert Bürgerschaftsmitglied Rüdiger Hinrichs. Ein Dutzend deutscher Städte habe ein kommunales Verbot erlassen, schätzt die Tierschutzorganisation Peta (siehe rechts). „Dressur ist bei Elefanten nicht ohne Gewalt möglich“, sagt Kampagnenleiter Peter Höffken, „und die meisten Tiger müssen auf zwölf Quadratmetern leben.“

Der „Zirkus Charles Knie“ hat schon in mehreren Städten den Auftritt vor Gericht durchgesetzt. „Die kommunalen Satzungen halten vor den Verwaltungsgerichten nicht stand“, sagt Sprecher Sascha Grodotzki, „wir haben immer gewonnen.“ Drei Elefanten und zwei Seelöwen führt das 1995 gegründete Unternehmen mit sich. 50 Mal im Jahr würden Veterinärämter aus ganz Deutschland die Bedingungen überprüfen. Ein Auftritt in Lübeck ist fest geplant – in drei Jahren.

Aufruf aus Kiel zur Demonstration gegen die Tierausbeutung im Zirkus

Text?Am Sonntag, 20. Mai finden die beiden letzten Vorstellungen vom Zirkus Charles Knie in Kiel statt. Charles Knie gastierte bereits vor wenigen Wochen in Lübeck, wo ein Aktivist, der seinen Protest gegen die Tierausbeutung von Zirkus Charles Knie geäussert hatte, mit einer Peitsche von Marek Jama, Chefdresseur des Zirkus Charles Knie angegriffen wurde.

Ein Aufruf aus Kiel ruft zu einer Demonstration gegen die Wildtierhaltung auf. Bitte unterstützt diese Veranstaltung und kommt zahlreich nach Kiel und protestiert gg. sämtliche Tierausbeitung, ob Zoo oder Zirkus!

20. Mai 2012 – 09:45 bis 15:30 – Wilhelmsplatz Kiel: Ecke Eckernförder Str./Stephan-Heinzel-Str.

Aufruf aus Kiel:

Am kommenden Sonntag, 20. Mai finden die beiden letzten Vorstellungen des Charles-Knie-Zirkus in Kiel statt.

Eine gute Gelegenheit, das Thema Wildtierhaltung im Zirkus wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und gegen die Haltung der Elephanten, Seelöwen, Kängurus, etc. zu demonstrieren.

Wildtiere, dessen Artgenossen Reviere von über 20 qkm haben oder die täglich dutzende Kilometer laufen oder metertief tauchen KÖNNEN einfach nicht im LKW gehalten werden !! Dies auszunutzen und den Menschen als Unterhaltung zu verkaufen, empfinde ich als widerlich!

Zu Beachten:
Leider haben die Aktivisten in Eckernförde eine Anzeige wegen „übler Nachrede“ erhalten. Lasst euch also nichts zu schaden kommen, bastelt keine Transpis, auf den steht, dass der Zirkus seine Tier quält o.ä. So lange die Amtsveterinärin dem Zirkus bescheinigt, dass die Tiere „gesund“ sind, dürfen wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen!!!